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Was ist eigentlich die „Bezeichnung“ eines Lebensmittels?

Die Bezeichnung (früher Verkehrsbezeichnung) soll darüber informieren, welche charakteristischen Merkmale und Eigenschaften das Lebensmittel hat. Jedes verpackte Lebensmittel (Fertigpackung) muss eine solche Bezeichnung tragen. Sie entspricht in der Regel nicht dem Namen des Lebensmittels, bei dem es sich auch um ein reines Phantasiegebilde handeln kann.

Nur in wenigen Fällen ist die Bezeichnung in Rechtsvorschriften festgelegt (z. B. „natürliches Mineralwasser“, „Schmelzkäse“). Beim Fehlen einer Rechtsvorschrift gilt die nach allgemeiner Verkehrsauffassung übliche Bezeichnung, wie sie von der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission in ihren Leitsätzen festgelegt wird (z. B. „Salami“, „Frankfurter Kranz“). Bezeichnungen können aber auch Beschreibungen sein, die die Art des Lebensmittels erkennen lassen.

In der Lebensmittelüberwachung spielt die Bezeichnung eine große Rolle, wenn es darum geht, ob ein Produkt irreführend gekennzeichnet ist.

Weiterführende Informationen finden Sie beim Projekt Lebensmittelklarheit.de der Verbraucherzentralen:

Im Supermarkt: Frau betrachtet Verpackung Bildrechte: © Minerva Studio - Fotolia.com
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